Nichts bleibt beim Alten, ausser dem Einen
alleinigen Schöpfer - ihr solltet nicht meinen,
Er sei ein Maskottchen, nur Theorie,
Produkt nur der menschlichen Phantasie.
Wie weit wirst Du gehen, wie lang ist es her,
dass Du hinterfragt hast, was jedermann lehrt.
Was würde Dich hindern? Zu seh'n ist nicht schwer
Die Zeichen eindeutig - ja, Gott ist der Herr.
Ihn erwartend steh ich am Wege
und wehre entschieden mich gegen die Leere,
die unaufhaltsam um sich greift,
in voller Blüte wächst und gedeiht.
Und wäre der Herr nicht, dann wärs wohl soweit,
dass alles verendet in Sinnlosigkeit.
Soweit wirds nicht kommen - ich bin bereit
und stärke mich täglich an Gottes Geist.
Denn nichts kommt dem gleich, was Jesus verheißt!
So nehm' ich gefangen jeden Gedanken,
verweise alles in seine Schranken,
was über die Maßen maßlos ist
und massenhaft über die Ufer tritt!
Wir lassen das liegen, was hinderlich ist
und gehen die Wege mit festem Schritt.
Jetzt find ich mich wieder am Wegesrand
und knie dort nieder, wo eben ich stand.
Verneige mich tief vor dem, dessen Hand
mich sorgsam trug, die Wunden verband,
die jeder mir schlug, der Jesus verkannt.
Noch schmerzt es mich sehr -
doch viel mehr tut es gut
zu sehen: das Heil liegt in Jesu Blut.


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